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Verständliche Arzneimittelinformationen für alle
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Trockene Augen
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Was sind trockene Augen ?
Trockene Augen sind ein Oberbegriff für Benetzungsstörungen der Augenoberfläche aufgrund von mangelndem oder mangelhaftem
Tränenfilm. Der Tränenfilm kann aufgrund von anderen Erkrankungen oder medikamentöser Therapie in seiner Menge reduziert sein oder er kann aufgrund von äußeren Einflüssen oder Erkrankungen nicht richtig
zusammengesetzt sein, so dass eine ausreichende Benetzung und Versorgung der Augenoberfläche nicht gewährleistet ist. Die Augenoberfläche fällt trocken, die Lider reiben bei jedem Lidschlag, es kommt zu Beschwerden
wie Augentrockenheit, Sandkorngefühl, Brennen, Tränen, Jucken, auch Schaumbildung an den Lidkanten. Bei länger anhaltender Augentrockenheit ist die Ernährung der Hornhaut und damit ihre Klarheit gefährdet, außerdem
kann es zu Infektionen kommen, da die natürliche Schutzfunktion des Tränenfilms fehlt.
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Ursachen
Die Ursachen für Trockene Augen sind vielfältig und reichen von anderen Erkrankungen (z.B. Sjögren-Syndrom) über medikamentöse
Nebenwirkun- gen (z.B. durch die Einnahme von Betablockern oder Antihistaminika) bis hin zu den zunehmenden Umwelt- und Umfeldbelastungen durch z.B. Ozon, Allergene, Bildschirmarbeitsplätze, Klimaanlagen im Büro
oder Auto und Kontaktlinsentragen. Der Tränenfilm wird zerstört oder verdunstet zu stark, wenn der Lidschlag unzureichend ist oder die Luftfeuchtigkeit stark absinkt. Symptome Trockener Augen treten immer während
einer Tätigkeit oder Aktivität auf und sind eher ein anhaltendes Problem.
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Therapie
Zur Therapie eignen sich künstliche Tränen, die den Tränenfilm ersetzen oder ergänzen und damit wieder für eine ausreichende
Benetzung der Augenoberfläche sorgen. Künstliche Tränen sind den natürlichen Tränen ähnlich, haben aber eine deutlich längere Verweildauer auf der Augenoberfläche, so dass je nach Viskosität (Dickflüssigkeit) der
Künstlichen Tränen unterschiedlich häufig getropft werden muß (in der Regel ca. 4x pro Tag). Man kann Künstliche Tränen aber auch häufiger anwenden, da es weder zur Gewöhnung noch zu Nebenwirkungen kommen kann.
Künstliche Tränen sind bei allen äußeren Augenbeschwerden Mittel der ersten Wahl. Sie sollten, wenn möglich in unkonservierten Einzeldosen angewendet werden, da diese für trockene Augen die bessere Alternative zu
konservierungsmittelhaltigen Tropfen sind.
weitere Informationen: www.trockene-augen.de
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