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Was sind Durchblutungsstörungen ?
Das arterielle Blut führt den Sauerstoff von der Lunge ins Gewebe (z.B. Muskeln, Beine, Füße, Gehirn). Sauerstoff ist wichtig
für die Funktion jeder einzelnen Körperzelle, ohne Sauerstoff sterben Körperzellen ab. In den Adern (Arterien) können sich Ablagerungen bilden, die die Adern verstopfen und das Blut nicht richtig durchfliessen
lassen. Dies wird als Arteriosklerose bezeichnet. Bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit kommt es zur Unterversorgung des Gewebes (v.a. in den Beinen), weil die kleinsten Adern total verschlossen sind
und kein Blut mehr fliesst. Das Gewebe wird nicht mehr mit Sauerstoff versorgt. Am Anfang führt dies zu tauben, kribbelnden Beinen, später kommen Schmerzen im Gehen und Stehen dazu, und dann stirbt das Gewebe
ab. Im Gehirn sind die ersten Anzeichen u.a. Gefühls- und Wahrnehmungsstörungen als mögliche Vorboten für einen Schlaganfall. Am Herzen sind Schmerzen in der Brustgegend erste Anzeichen, danach kommt es zum
Herzinfarkt.
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Ursachen
Ursachen sind v.a Rauchen, mangelnde Bewegung, Diabetes, Bluthochdruck mit dauernder Engstellung der kleinsten Blutgefässe,
sowie zuviel schädliches Cholesterin im Blut. An den Wänden der Blutgefässe bilden sich Ablagerungen, im Blut entstehen Blutgerinsel und Blutklumpen, die die Adern verstopfen.
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Therapie
Zur rezeptfreien Behandlung von Durchblutungsstörungen im Anfangsstadium eignen sich Acetylsalicylsäure und Gingko-Präparate. Acetylsalicylsäure verhindert das Verklumpen von Blutzellen, Gingko-biloba soll die Fliesseigenschaften des Blutes verbessern und ebenfalls das Verklumpen verhindern. Die genauen Wirkmechanismen von Gingko sind noch nicht bekannt.
Schwere Durchblutungsstörungen mit Schmerzen sollten vom Arzt behandelt werden. Mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln kann er auch die
zugrundeliegenden Krankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes kontrollieren und einem Schlaganfall oder Herzinfarkt vorbeugen.
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