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Folgen ?
Stiche von Bienen, Hornissen und Wespen verursachen einen stechenden Schmerz hervor, anschließend kommt es zu Rötung,
Schwellung und Juckreiz an der Einstichstelle als Folge einer Reaktion auf das Insektengift. Mückenstiche dagegen sind meist nicht schmerzhaft, sondenr man merkt sie erst durch starken Juckreiz. Die Reaktionen
können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Gefährlich sind Stiche im Lippenbereich oder im Mund-Rachen-Raum. Bei einigen Menschen, die auf Insektengift allergisch reagieren, kann es zu sehr heftigen Reaktionen
mit ausgeprägter Nesselsucht, großflächiger Rötung und Schwellung, Fieber, Erbrechen, Atemnot oder Kreislaufstörungen bis zum Kollaps kommen (sog. anaphylaktischer Schock). In solchen Fällen ist sofortige ärztliche
Hilfe nötig.
Durch Kratzen oder mangelnde Wundhygiene kann es an der Einstichstelle zusätzlich zu einer bakteriellen Infektion kommen. Der
Stich heilt dann besonders schlecht ab, entzündet sich und fängt an zu nässen. Vorher sollte er besser behandelt werden.
In tropischen Ländern können Insektenstiche gefährliche Krankheiten auslösen (Malaria, Dengue, etc). Hier ist ständiger Schutz
durch Sprays (z.B. Azarone), Kleidung und Moskitonetze erforderlich. Besonders langanhaltende Folgen (Schwellungen und starker Juckreiz) haben Bisse von Sandflöhen, die an einsamen tropischen Stränden vorkommen, die
noch ihre natürliche Vegetation haben.
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Therapie
Zur Behandlung von Insektenstichen stehen leichte kortisonhaltige (Hydrocortison) und Antihistaminika- (Chlorphenoxamin, Bamipin, Dimetinden) Salben und Gele rezeptfrei zur Verfügung. Sie bekämpfen die Schwellungen, Rötungen, das Jucken und den Schmerz. Antihistaminika wirken stärker gegen den Juckreiz, Hydrocortison stärker gegen Schwellung und Schmerz. Daher könnte es ratsam sein, z.B. gegen Mückenstiche Antihistaminika anzuwenden, bei Bienen- und Vespenstichen eher Cortisonmittel.
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