|
Warum schwitzen wir ?
Schwitzen ist eine normale Körperfunktion, die der Steuerung der gleichmäßigen Körpertemperatur dient, die immer konstnat bei
37 Grad liegen muß, damit alle Körperprozesse optimal ablaufen können. Wir es dem Körper zu warm, versucht er die Temperatur über Ausscheidung von Wasser zu regulieren. Dies erfolgt über die Schweißdrüsen der Haut.
Schweißdrüsen sind in der ganzen Haut verteilt, kommen aber an bestimmten Stellen (Achselhöhlen, Genitalbereich) vermehrt vor. Ausgetretener Schweiß enthält neben Salz auch körpereigene Duftstoffe, er wird von
Körperbakterien zersetzt und beginnt - teilweise unangenehm - zu riechen.
|
|
Ursachen
Warme Temperaturen, körperliche Anstrengung (Sport, Gartenarbeit), Nervosität, Angst, Streß, Übergewicht, hormonelle
Umstellungen während der Menstruation und Schwangerschaft, Stillzeit, in den Wechseljahre sind normale schweißauslösende Prozesse. Fieber, Schilddrüsenüberfunktion, Unterzuckerung bei Diabetikern, Alkohol- oder
Drogenentzug, schwere Erkrankungen und heftige Schmerzen (bei Herzinfarkt, Blinddarmdurchbruch), Einnahme bestimmter Medikamente, ( Acetylsalicylsäure, Schilddrüsenpräparate) gehören zu den krankheitsbezogenen
Schweißauslösern.
|
|
Therapie
Deodorantien und desinfizierende Seifen wirken gegen die bakterielle Zersetzung des Schweißes. Antitranspirantien wie Puder,
Cremes oder Lösungen (z.B. mit Aluminiumverbindungen oder mit Methenamin) wirken schweißhemmend, indem sie die Schweißdrüsen zusammenziehen. Antitranspirantien sind nicht schädlich, solange man sie nicht großflächig aufträgt. Von innen kannn man die Schweißbildung mit Salbeitee oder Salbeidragees etwas reduzieren. Salbei hat ebenfalls eine zusammenziehende Wirkung auf die Schweißdrüsen. Bei starkem Schwitzen muß die verlorengegangene Flüssigkeit ersetzt werden, da es sonst zu Mineralmangel kommt.
|