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Verletzungs- und Brandwunden ?
Bei Verletzungen und Verbrennungen der Haut kommt es zur Schädigung von Gewebe und daraus resultierend zu Entzündungssymptomen
wie Rötung und Schwerz. Häufig tritt Wasser aus und die Wunde näßt. Ist die Verletzung klein, und blutet die Wunde, verschließt sie sich von selbst und beginnt schnell zu heilen. Bei größeren klaffenden Wunden muß
dem Verschluss nachgeholfen werden unm die Blutung zu stillen und den Heilungsprozess in Gang zu setzen. Dabei sollte man sehr sorgfältig und hygienisch einwandfrei vorgehen. Bei großflächigen und tiefen
Verletzungen und Verbrennungen muß immer mit einer bakteriellen Infektion gerechnet werden. Diese ist mit besonderen Massnahmen zu verhindern. Bakterielle Infektionen der Haut zeigen sich meistens mit Eiter.
Bei Verbrennungen kommt es zu Blasenbildungen auf der Haut. Man teilt Verbrennungen danach ein, wie tief und stark die Verbrennung ist
(Verbrennungen I. bis III. Grades). Außerdem ist wichtig, wieviel von der Hautoberfläche von der Verbrennung betroffen ist. Gefährlich sind Verbrennungen, die bei Erwachsenen über 20 % und bei Kindern über 5 % der
Hautoberfläche betreffen.
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Ursachen
Ursachen für blutende Wunden sind meist Schnitt- oder Stichverletzungen. Schürfwunden nach Unfällen können ebenfalls bluten,
beschädigen dann meistens eine größere Hautoberfläche, die zusätzlich stark näßt.
Verbrennungen werden durch heißes Wasser oder Wasserdampf, offenes Feuer, heiße elektrische Teile und durch starke Sonnenbestrahlung
ausgelöst.
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Therapie
Leichte Verletzungswunden
heilen von selbst, wenn sie abgedeckt werden, ohne dass die Abdeckung mit der Wunde verklebt und nicht völlig von Luft abschließt (infektionsgefahr). Tiefe Wunden sollte man kurz bluten lassen, damit das Blut die Wunde reinigen kann. Ist sie stark verdreckt, sollte man desinfizieren (nicht auswaschen und nicht berühren) und danach die Blutung stoppen (Druckverband). Schürfwunden sollte man mit Wasser reinigen. Oberflächige Wunden kann man mit Honig betreichen, das fördert die Wundheilung. Bei großen Wunden und Eiter sollte man immer zum Arzt gehen.
Leichte, oberflächliche Verbrennungen
sollten mindestens 15 Minuten unter fließendes, kaltes Wasser gehalten werden, bis der Schmerz nachläßt. Anschließend ein Brandgel auftragen, das kühlend wirkt und die Symptome der Verbrennung lindert. Achtung: Verbrennungen nie mit Butter oder Mehl bestreichen und auch nicht mit Eiswürfeln direkt auf die Wunde. Größere Verbrennungen nur mit einem sterilen Verband abdecken. Ideal sind mit Aluminium bedampfte Kompressen oder Salbenkompressen, da diese nicht mit der Wunde verkleben. In der Wundheilungsphase mit Heilsalben und in der Narbenheilungsphase evtl. mit Narbencremes behandeln.
Zur medikamentösen Behandlung sollten bei leichten Wunden Heilsalben (Dexpanthenol) und Desinfektionsmittel (Povidon-Jod, Zinkoxid) bereitstehen. Bei Povidon-Jod ist eine mögliche allergische Reaktion auf Jod möglich und bei großen Wunden Schildrüsenfunktionsstörungen.
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