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Was ist eine Depression ?
Eine Depression ist gekennzeichnet durch schwere Verhaltens- und Erlebensstörungen, die meist lange anhalten und zu
Veränderungen im Nervensystem und Gehirn führen. Depressive Menschen sind nach außen meist durch extreme Passivität, Lustlosigkeit und schwerer Bedrückung gekennzeichnet. Im Innern sind sie jedoch sehr unruhig,
reizbar, von Selbstzweifeln und Selbstanklagen gequält. Sie haben häufig Angst, essen und schlafen schlecht. Eine schwere Depression endet häufig im Selbstmord oder Suizidversuchen. Eine Depression ist von
Melancholie und vorübergehenden traurigen Verstimmungen abzugrenzen.
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Ursachen
Die Ursachen für Depressionen sind weitestgehend unbekannt, jedoch sind bei depressiven Erkrankten einige
Persönlichkeitsaspekte nachgewiesen worden, die zu Depressionen führten: z.B. hohe Ansprüche an die eigene Leistung, um sich selber wertvoll zu machen verbunden mit Selbstunsicherheit und Versagensängste,
Beziehungsprobleme und das Gefühl der seelischen Einsamkeit. Schwere psychische Belastungssituationen mit dem verbleibenden Gefühl der Ausweglosigkeit z.B. nach dem Tod des Ehepartners oder eines sehr
nahestehenden Menschen oder Arbeitsplatzverlust können in Depressionen führen. Medikamentöse Therapie (Hormone, Betablocker) und Hormonumstellungen in Schwangerschaft oder Wechseljahren können ebenfalls depressive
Stimmungen verursachen, und die jahreszeitlichen Wechsel der Sonneneinstrahlung führt bei vielen Menschen zur sog. Winterdepression aufgrund mangelnden Lichts.
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Therapie
Bei Depressionen mit tages- und jahreszeitlichen Schwankungen können Lichttherapie und Schlafentzug hilfreich sein, psychotherapeutische
Massnahmen sind in jedem Fall notwendig. Medikamentös wird der (Fach-)Arzt versuchen, mit verschreibungspflichtigen Antidepressiva dem Patienten zu helfen. Dabei kann es manchmal lange dauern, bis das genau passende
Arzneimittel, das wirkt und gut vertragen wird, gefunden ist. Dies bedarf auf Arztseite viel Erfahrung und Wissen über die Erkrankung und die arzneilichen Möglichkeiten.
Für die Selbstmedikation bei leichten depressiven Verstimmungen hat sich die Anwendung von Johanniskrautextrakt bewährt, das in der Apotheke rezeptfrei zu haben ist. Die Verträglichkeit ist gut, als unerwünschte Wirkungen treten beim Johanniskraut je nach Dosierung Appetitlosigkeit, Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Müdigkeit, Unruhe, Schwindel, Hautausschlag, erhöhte Sonnenempfindlichkeit und Juckreiz auf. Wechselwirkungen müssen beachtet werden. Die Dosierung muß ausreichend hoch sein (600-900mg pro Tag), daher sind nur Präparate zu empfehlen, die entsprechende Mengen Johanniskrautextrakt enthalten.
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