|
Ursachen
Halsschmerzen sind meist ein Vorbote oder Begleitsymptom einer Erkältung oder eines grippalen Infektes. Mit leichtem Kratzen im
Hals beginnt die Entzündung, die in der Regel von Viren ausgelöst wird. Nur bei der eitrigen Mandelentzündung sind Bakterien die Verursacher, deren Vorhandensein oft durch üblen, eitrigen Geruch aus dem Hals erkannt
werden kann. Die Halsschmerzen dauern einige Tage an und verursachen Schluckbeschwerden und Schmerzen im Rachen, weil die virale Entzündung die Rachenschleimhaut beschädigt und die Schmerzrezeptoren stimuliert.
|
|
Therapie
Gegen virale Halsentzündungen gibt es keine hilfreichen Medikament ohne Rezept. Allerdings lassen sich die Halsschmerzen mit normalen
Schmerzmitteln (Acetylsalicylsäure) und mit antiseptischen Mundsprays und Gurgellösungen (Chlorhexidin, Hexidin) oder schmerzlindernde Halsschmerztabletten (mit Benzokain) lindern. Antiseptika töten Bakterien und Pilze oberflächlich ab und
betäuben die Schleimhautoberfläche leicht. Das Lutschen von Tabletten oder Bonbons regt die Speichelbildung an und befeuchtet die entzündete Schleimhaut, was ebenfalls lindernde Effekte hat. Chlorhexidin kann Zähne
und Füllungen verfärben, auf Antiseptika gibt es häufig Allergien, dies ist bei der Anwendung besonders zu beachten.
|