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Therapie
Neben Dampfbädern und Salzwassersprays oder Salzwassernasenduschen ist die effektivste Therapie immernoch die Anwendung von schleimhautabschwellenden Nasensprays und Nasentropfen. Bei
allergischem Schnupfen können dies Antihistaminika-Sprays sein (s. Antiallergika), beim Fließschnupfen sind es blutgefässverengende Imidazolin-Derivate (Tramazolin, Naphazolin, Xylometazolin, Oxymetazolin). Sie haben eine rasche blutgefässverengende Wirkung auf die Nasenschleimhaut, die sich zusammenzieht.
Die Nase wird wieder frei und läuft nicht mehr. Die Wirkung der Sprays hält etwa 8 Stunden an und kann während der Erkältung, jedoch maximal 7-10 Tage durchgeführt werden. Länger sollte man diese Medikamente nicht
anwenden, da das permanente medikamentöse Zusammenziehen der Nasenschleimhaut diese schädigen kann, was zur sog. Stinknase führt.
Bei Kleinstkindern und Säuglingen dürfen nur die jeweils geringer dosierten Tropfen angewendet werden, Sprays sollte man bei Säuglingen
nicht anwenden, da die Sprühnebel leicht in die Lunge kommen können und zu starken Atembeschwerden führen können. Bei allergischem Schnupfen sollten Imidazolinderivate nicht angewendet werden, weil allergische
Beschwerden meistens deutlich länger als eine Woche andauern. Gefässverengende Nasensprays können u.a. Herz-Kreislaufnebenwirkungen haben, Gegenanzeigen sind zu beachten.
Salzwassersprays können auch bei trockener Nase angewendet werden.
Chronische Schnupfenbeschwerden sollten vom Arzt behandelt werden. Er kann Kortison-Nasensprays zur antientzündlichen Behandlung
verordnen. Mehr Informationen unter www.Schnupfennase.de
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